Erblicher Haarausfall bei Frauen


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Wirksame Hilfe bei Haarausfall


Bei Frauen kommt es zwar deutlich seltener zu erblichem Haarausfall als bei Männern, aber wenn dieser auftritt, ist es für die betroffenen Frauen meistens noch schlimmer als für die Männer.

Geheimratsecken werden nämlich gesellschaftlich akzeptiert, schütteres Haar oder gar kahle Stellen bei Frauen gilt als Makel.

Daher wird die Haarausfallbehandlung bei Frauen auch von den meisten Krankenkassen bezahlt, anders als bei Männern.

Ursachen für erblichen Haarausfall bei Frauen

Da der androgenetische Haarausfall eng mit den Testosteron-Abbauprodukten zusammenhängt, könnte man eigentlich meinen, dass Frauen davon verschont sind.

Das ist auch tatsächlich der Grund, warum Frauen eher selten von dieser Form des Haarausfalls betroffen sind.

Aber es gibt manche Frauen und es gibt Phasen im Leben einer Frau, in der relativ viel Testosteron im Körper vorhanden ist.

Die Zeiten mit erhöhtem Testosteronspiegel bei Frauen sind:

  • Nach einer Geburt
  • In den Wechseljahren
Man kann einen relativ hohen Testosteronspiegel bei Frauen manchmal auch an folgenden Kennzeichen erkennen:
  • Bartbildung (Hirsutismus)
  • Schwache Periode
  • Tiefe Stimme
Bei Frauen bildet sich aus dem Testosteron übrigens nicht DHT, wie beim Mann, sondern DHEA (Dehydroepiandrosteron), ein Stoff der chemisch ein wenig anders beschaffen ist, aber eine vergleichbare Wirkung auf die Haarfollikel hat.

Diagnose des Haarausfalls bei Frauen

Klarheit über den hormonellen Zustand der Frau können aber nur Untersuchungen des Hormonspiegels im Blut erbringen. Diese Untersuchungen müssen mehrfach durchgeführt werden, weil der Hormonspiegel im Verlauf des Zyklus sehr unterschiedlich sein kann.

Folgende Werte sollten bei solch einer Untersuchung ermittelt werden:

  • DHEAS
  • Testosteron
  • Androstenedione
  • Prolactin
  • Follikel stimulierendes Hormon
  • Lutinisierendes Hormon

Wichtig ist bei weiblichem Haarausfall, dass die Diagnose sorgfältig erfolgt, denn ausser den erblich-hormonellen Ursachen kann der Haarausfall auch zahlreiche andere Ursachen haben.

Der Verlauf des erblichen Haarausfalls bei Frauen ist nämlich teilweise ähnlich wie bei Haarausfall durch Mangelerscheinungen oder Krankheiten.

Siehe:

Behandlung

Die Anwendung des beliebtesten Mittels gegen androgenetischen Haarausfall, das Finasterid, ist für Frauen nicht möglich, weil unter anderem im Fall einer Schwangerschaft eine massive Gefahr für ungeborene männliche Kinder bestehen würde.

Frauen müssen daher mit anderen Methoden behandelt werden, z.B. die Pille Diane®

Siehe:

Klinisch geprüftes Haarprodukt
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